Nasenkorrektur
Nasenkorrektur in der plastischen Chirurgie
Die Nasenkorrektur, medizinisch auch als Rhinoplastik bezeichnet, gehört auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie zu den häufigsten und zugleich anspruchsvollsten Operationen. Sie ist nicht nur eine reine Schönheitsoperation, sondern kann gleichzeitig medizinisch notwendig sein, wenn beispielsweise die Nasenatmung aufgrund einer Fehlstellung der Nasenscheidewand behindert wird, oder
wenn die Nase nach schweren Verletzungen rekonstruiert werden muss.
Die Nasenoperation wird in der Regel unter Vollnarkose ausgeführt und dauert bei Routinefällen im Durchschnitt neunzig Minuten. Je nach Zielsetzung wird bei der Nasenkorrektur der Knorpel abgeschliffen, aufgebaut, entfernt oder umgeformt. In besonders umfangreichen Nasenoperationen, beispielsweise bei Rekonstruktionen oder Umformungen der Nasengestalt, muss zusätzlich die Knochenstruktur verändert werden. Dies kann sowohl durch das Naseninnere als auch von außen geschehen.
Nach der Operation wird die Nase mit einer Nasentamponade und einem eventuellen Nasengips versorgt. Für ein paar Tage kann es zu Schmerzen, Schwellungen und Einblutungen kommen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich erst einige Monate nach dem Eingriff, wenn das Gewebe komplett abgeschwollen und verheilt ist.
Je nach Aufwand und Risiko kann eine Rhinoplastik zwischen 1500 und 10000 Euro kosten. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nur, wenn besondere medizinische Gründe vorliegen.Im Einzelfall entscheidet der Medizinische Dienst der Krankenkasse über die Notwendigkeit und Kostenübernahme.
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